Seit Mittwoch macht der Winter hier bei uns eine Pause und die Sonne zeigt schon mal, was sie so kann. Mich erstaunt es immer wieder, wie tatkräftig das Sonnenlicht uns macht. Es ist nicht nur die Wärme, es ist vor allem die klare Luft, der blaue Himmel, das Licht, welches unter die Haut geht. 

Man (also ich auch) bekommt Kraft und Motivation geschenkt. Raus gehen, den Streusand wegfegen, Laub rechen, die Beete betrachten und einfach im Garten herumspazieren. Mit dem Enkel durch den erwachenden Wald spazieren – den Frühling erahnen und „wach werden“. 

In der Erde wird nun schon  fleißig gearbeitet am großen Auftritt der ersten Frühblüher. Da werden Glöckchen vorbereitet, Kelche bemalt, Blütenblätter sortiert, die Käfer geweckt, Grüne Spitzen aus der Erde geschoben und Haselkätzchen an die Zweige gehängt… Wer genau hinschaut, kann zur Zeit überall das Erwachen der Natur beobachten.

Wer keinen Garten hat und der Wald zu weit weg ist, der stellt sich einen Blumenkasten auf die Fensterbank und sät sich Kresse, Radischensamen und vielleicht auch etwas Broccolisamen aus und steckt ein paar Krokuszwiebeln dazwischen… Jeden Tag mit Wasser besprühen und staunen. Die Kresse kann man schon nach 5 bis 6 Tagen ernten. 

Schenkt euch das erste Frühlingsgrün auf einem Butterbrot. Guten Appetit!