Der Februar auf dem Jahreszeitentisch kämpft so ein wenig mit seinem Motto. Eigentlich noch ein Wintermonat, doch hier und da drängt sich das Mütterchen Tau zwischen Winter und Frühling, Eis und Schnee tauen und kommen doch wieder zurück, der Fasching klingt aus und die Fastenzeit beginnt. Dann ist er der kürzeste Monat des Jahres – alles ein wenig „strubbelig“, wie man in meiner saarländischen Heimat sagen würde.
Wir hier lassen Mütterchen Tau und den König Winter gemeinsam auf dem Jahreszeitentisch wirken und erst im März lasse ich Mutter Erde einziehen.
Sich Zeit lassen, geruhsam dem Rhythmus der Natur nachspüren, nicht erzwingen wollen – sein und beobachten, wirken lassen… das ist der Februar. Ich finde, das passt alles gut zur beginnenden Fastenzeit und macht Mut, nicht jedem Dekotrend hinterher zu laufen. Bis Ostern ist noch so viel Zeit . Ab heute sind es noch 41 Tage. Also darf der Hase gerne noch schlafen.
