6. Dezember
Einen wunderschönen Nikolausabend wünschen uns die Herren Timpelfax! Sie haben den Besuch des Nikolaus-Wichtels zwar scheinbar ververschlafen. Nur, wer hat dann dieses Foto gemacht? Es werden immer mehr kleine Rätsel?
5. Dezember
Sie haben alle gut geschlafen, in dieser Nacht. Das Feuer war sorgfältig gelöscht worden und die schöne Geschichte, die der Lehrer vorgelesen hatte, strahlte bis in die Träume der Timpelwaldbewohner. Gut ausgeschlafen sind der Timpelfax und die Gans zum Schulbaum gegangen, um mit dem Lehrer Seltenschlau zu beraten, wie es denn nun weiter gehen soll. Es haben sich nämlich mehr Timpelwaldbewohner angemeldet, als Platz in der Baumschule ist. Da ist guter Rat gefragt und gute Ideen.
Sie haben dann noch eine ganze Weile beratschlagt, aber die Lösungen werden scheinbar heute noch nicht verraten. Der Herr Timpelfax hat für uns seinen Adventskranz mitgenommen und wünscht uns einen guten Start in die neue Adventswoche. Eines verstehe ich aber nicht – keiner bemerkt den Fremden, der da um die Schule herumschleicht… Was das wohl noch werden wird?
4. Dezember – Das Lagerfeuer
Es hat dann gar nicht mehr lange gedauert, da kamen schon einige Timpelwaldbewohner herbei. Die Neuigkeit, dass es einen Lehrer gibt für die Baumschule, die hat sich wirklich schnell herumgesprochen. Viele Fragen hatten sie und plapperten fröhlich durcheinander. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis der Timpelfax und der Lehrer Seltenschlau ein wenig Ordnung in den Trubel gebracht hatten. Frage um Frage wurde beantwortet, Anmeldungen freudig entgegengenommen und so gegen Abend legte sich die Aufregung und da war nur noch Vorfreude.
Tja, und weil die vielen Freunde nicht alle ins Timpelhaus passen, haben sie gemeinsam vor dem Schulbaum ein Lagerfeuer entzündet und in der Abendstimmung hat der Lehrer Seltenschlau allen noch eine Geschichte vorgelesen. Es war sooo gemütlich und friedlich – da ist das Mürmelchen in den Armen des Timpelfax eingeschlafen. Bestimmt träumt es von der Schule…
Hmh, wenn ich das Bild so betrachte, da hat doch noch jemand zugehört, den wir noch nicht kennen. Seht ihr ihn auch?
Barbaratag 4. Dezember
Heute, am 4. Dezember ist laut Kalender der Barbara-Tag. Die heilige Barbara schütz vor allem alle Menschen, die die Rohstoffe aus der Erde holen. Ihr Wahrzeichen sind die Barbarazweige, die am Weihnachtstag blühen sollen. Damit uns Glück und Segen für das neue Jahr erblühen können heute Zweige von Kirschbäumen, aber auch von anderen Obstbäumen abgeschnitten und im Haus in eine Vase gestellt werden. Nicht zu warm stellen, schräg anschneiden und ab und zu das Wasser wechseln. Dann steht der Blüte nichts mehr im Weg.
3. Dezember – Neue Bekanntschaft
Beinahe wäre der Fremde vor Schreck noch über eine Wurzel gestolpert. Uff – noch mal gut gegangen. Ganz langs dreht er sich um, der Herr Zwerg – groß ist er. Aber das kennt der Timpelfax schon. Zwerge sind gar nicht so klein, wie man immer denkt. Vorsichtig gehen die Herren aufeinander zu und der Timpelfax, der gerade schon die verlorenen Bücher aufgesammelt hat, hält sie dem Fremden hin.
Ja, und was soll ich euch sagen – er stellt sich vor: “ Guten Tag, ich heiße Seltenschlau und bin hier im Timpelwald um die alte Baumschule wieder zu eröffnen.“ Und bevor der Timeplfax etwas antworten kann, ruft der kleine Herr Timeplfax „Juchu“, schleppt einen viel zu großen Ranzen an und freut sich – sehr zur Verwunderung der Gans – unbändig.
Wer hätte gedacht, dass kleine Wesen so gerne zur Schule gehen wollen? Mal sehen, wen er noch alles einladen kann – die Gans hilft sicherlich erst einmal, die Nachricht zu verbreiten.
2. Dezember – Verloren und gefunden
Heute Morgen war ja wieder was los bei den Herren Timpelfax. Die Gans war vorbeigekommen. Ihr erinnert Euch an die Gans? Sie gehört zu den lieben Freunden der Timpelfaxe und ist so etwas wie die Tageszeitung oder vielleicht besser der Podcast im Timpelwald. Wenn man Langeweile hat, muss man nur zur Gans gehen, die hat genug Geschichten auf Lager. Die hat sie ja nicht von ungefähr. Ohne Neugier wäre die Schnattergans nicht, was sie ist. Wir sind ja eigentlich nicht neugierig – aber Geschichten lieben wir alle. So, wo waren wir stehen geblieben – ach ja – die Gans war zum Neuigkeitenaustausch vorbei gekommen.
Und während die Timpelfaxe noch überlegen ob sie die Gans zum Essen einladen sollen, hören sie doch vor dem Haus etwas Schnaufen und Poltern. Oh je, was ist das nun wieder? Neugierig wie die Gans ist, rannte sie natürlich sofort vor die Tür – der Timpelfax gleich hinterher. Was liegt denn da? Verwundert schauen sie sich an, was da auf dem Waldboden liegt – es sind Bücher! Und das Schnaufen kommt von einem Zwerg, von dem man nur noch den Rücken sieht. „Halt“ ruft der Timpelfax, „du hast da was verloren“.
Jetzt ist doch das Briefpapier zu Ende und wir sind mindestens genauso neugierig wie die Gans…
1. Dezember – Wiedersehn im Timpelwald
Ab heute wird hier wieder berichtet vom Briefwechsel mit den Herren Timpelfax, die uns erzählen, was dieses Jahr so alles geschehen ist im Timpelwald. Für alle, die die Herren Timpelfax noch nicht kennen, gibt es jetzt eine kurze Einführung:
Wenn du einen Timpelfax zum Freund hast, dann hast du ihn für immer. Und so haben der kleine Timpelfax und der große Timpelfax einander. Tief im Timpelwald, genau neben dem Hagebuttenstrauch und mit herrlichem Blick auf den Pfützensee haben sie sich ihr Haus gebaut. Unter dem festen Dach und hinter der knarzenden Tür liegt das verborgen, was ein Timpelfax Zuhause nennt. Und es gibt immer etwas zu tun.
Gerade wird der Wald kahl, die Luft kalt und die Tage kürzer. Der Winter kommt. Und wie der große Timpelfax immer zu sagen pflegt: „Auch wenn jeder Tag ein neues Abenteuer bringt, so bleiben manche Sachen stets gleich: Nach dem Herbst da kommt der Winter, nach dem Frühling kommt der Sommer und Du und ich, kleiner Timpelfax, wir bleiben für immer zusammen“ Gemeinsam machen sie sich an die Arbeit. Hagebutten müssen geerntet, Reißig gesammelt und zarte Pflänzlein vor dem kommenden Frost geschützt werden. Zusammen macht das Schaffen Spaß und ist mit vereinten Kräften geschafft, noch bevor es mühsam wird…
Wer mehr erfahren will, der ist herzlich eingeladen morgen wieder hier vorbei zu schauen.
Im Dialog
Da sitzen die beiden im Tannenwäldchen und unterhalten sich. Ich weiß nicht genau, worüber sie sich unterhalten, doch es sieht sehr friedlich aus. Mir geben Gespräche immer wieder Kraft. Der Dialog – egal ob von Angesicht zu Angesicht oder per Zoom oder per Telefon – die menschliche Stimme mit ihren Stimmungen lässt einen spüren, dass man teil nimmt am Leben.
Mir geht es häufiger so, dass mich meine Wollwerke daran erinnern, was das besondere an diesem Material und an meiner Arbeit ist. Gestern gerade wieder haben wir – 8 Frauen und ich – gemeinsam an einer Krippe gearbeitet per Zoom und so viel Freude gehabt, uns ausgetauscht, einander zugehört und kleine Wesen erschaffen.
Ich liebe diese Tage an denen das Haus gefüllt ist mit Stimmen!
P.S. Morgen wandert der Herr Zwerg mit dem Rotkehlchen in den Shop und auch andere Zwerge werden mit ihm einziehen.
Kleiner Adventsgruß und neues für den Shop
Mit dieser besonderen Filzarbeit sendet die kleine Weihnachtselfe einen ersten Adventsgruß.
Ab morgen werde ich die ersten Adventsspiralen dieses Jahres im Shop einstellen. Sie sind etwas ganz Besonderes, da sie nicht nur stabil nass gefilzt sind sondern auch eine Rückseite haben, die als Krippenlandschaft den Jahreszeitentisch beleben oder ihren Platz unter dem Weihnachtsbaum finden können. Natürlich wird dazu auch die kleine Heilige Familie mitgeliefert.
Auch große Krippen- Märchenwollefiguren werden ihren Weg in den Shop finden. Krippenbestellungen können noch bis zum 21. 10 aufgegeben werden.
Herzlichen Gruß
Wochenendfilz mit Apfelmaus
So langsam wird es Zeit die Weihnachtsgeschenke zu planen oder den Inhalt des Nikolausstiefels zu bedenken. Wie wäre es in diesem Jahr mit etwas selbst gefilztem, das auch robust und bespielbar ist.
Kinder lieben Häuschen und alles, worin man etwas verstecken kann. Deshalb habe ich ein Wochenendfilzinar vorbereitet.
In einem 6-Stunden-Filzinar werden wir gemeinsam ein kleines Apfelhäuschen und eine Maus als Bewohnerin erschaffen. Auch eine Kastanienhülle kann entstehen und Wohnraum schaffen für ein Igelchen. Bis auf das Igelchen werden alle Filzarbeiten nass ausgeführt. Den Igel filzen wir mit der Nadel.