Wer darf noch im Zwergenhaus wohnen?
Viele Tiere ziehen sich im Herbst, ähnlich wie die Zwerge, unter die Erde zurück, um Winterschlaf zu halten. Da bietet es sich doch geradezu an, dass man zusammen wohnt, wenn es draußen stürmt und schneit. Alle haben etwas davon, können sich bei den Vorbereitungen gegenseitig unterstützen und es ist doch viel geselliger, wenn man im Winter mal aufwacht. Die Zwerge haben bestimmt was zu erzählen.
Das Eichhörnchen z.B. sammelt fleißig seinen Wintervorrat und trifft dabei bestimmt noch viele andere kleine Wesen, die es für die Zwerge einladen kann.
Wir werden sicherlich Zeit haben gemeinsam für die Familie Zwerg ein Mäuschen zu filzen beim September-Filzinar.
Mutter Zwerg – jede nach ihrer Fasson
Ich habe gestern versprochen nun nach und nach alle Mitwirkenden für einen „Zwergentisch“ vorzustellen, die auch im Filzinar© „Familie Zwerg“ entstehen werden.
Heute will ich euch die Mutter Zwerg vorstellen. Sie bildet den Mittelpunkt der Familie und trägt voller Stolz die Farben der Gruppe. Sie gibt nicht nur farblich den Ton an. Wusstet ihr, dass jede Zwergenfamilie ihre eigenen Farben und Mützenformen hat? Sie sind sehr stolz auf ihre Clanfarben und pflegen diese auch sehr. Selbst die Babys werden schon in der Familienfarbe gekleidet. Deshalb könnt ihr im Materialpaket zwischen 3 verschiedenen Farbkombinationen wählen.
Außerdem gibt die Mutter Zwerg die Orientierungshilfe für die Größe der anderen Figuren. Sie sammeln im Herbst die Vorräte für den Winter ein und geben den kleinen Mitgliedern Halt. Bei manch einen Familie Zwerg schlüpft im Winter dann ein Tier unter – z.B. ein Igel, eine Maus oder ein Igel. Aber davon morgen mehr!
Noch sind einige Plätze frei und wer sich bis zum Sonntag oder Montag anmeldet, kann dann schon am September-Stammtisch – 6. 09. um 20.00 Uhr – teilnehmen.
Herzlichen Gruß
P.S. Zur Zeit findet ihr auf dem Jahreszeitentisch sicherlich aber noch Erntehelferlein!
Zwerge beenden die Sommerpause
Noch ist sowohl meteorologisch als auch kalendarisch Sommer und doch spüre ich die ersten Vorboten des Herbstes, wie ich gestern bereits geschrieben habe. Nun ist nicht nur in der Natur der Herbst meine liebste Jahreszeit, auch auf dem Jahreszeitentisch schätze ich die Bilder im September, Oktober und November sehr. Und aus diesem Grund wird es Zeit sich auf diese Zeit gut vorzubereiten.
Wieder wird es ein Filzinar© zum Schwerpunkt „Zwerge auf dem Jahreszeitentisch“ geben. Dazu zeige ich einmal ein paar Figuren, die entstehen können. Mehr Informationen findest du unter „Kurse -Filzinare“ und ich beantworte gerne alle Fragen. Schreib mir einfach eine Mail! Außerdem werde ich in den kommenden Tagen die einzelnen „Mitwirkenden“ vorstellen. Wer mag, kann gerne anstatt der klassischen Zwerge auch ein Kastanienfamilie entstehen lassen. Start ist am 14. September um 20 Uhr. Dann kann die Familie bis Mitte Oktober komplett sein.
Ich freue mich sehr auf diese gemütlichen und kreativen Abende, an denen aus allen Regionen Menschen in meiner Werkstatt per Zoom anwesend sind und fröhlich miteinander filzen.
Herzlichen Gruß
Eure Wollwerkerin
Erntesommer
Die Tage werden Stück für Stück kürzer, der Sommer neigt sich langsam seinem Ende zu. Er hat seinem Namen alle Ehre gemacht und war von warm bis heiß einer der Sommer, die ich in meinem Leben erleben durfte, der sich so richtig nach Sommer angefühlt hat. Für viele von uns waren Hitze und Trockenheit zu viel, zu anstrengend oder gar belastend. Deshalb freue ich mich – das gebe ich gerne zu – in diesem Jahr besonders auf den Herbst und die kühlen Abende. Tage, an denen man sich gerne draußen aufhält, Beeren, Äpfel, Quitten und so vieles mehr ernten kann, sich abends gerne mit Freunden im Freien trifft, ein warmes Tuch um die Schultern und sich dann die Sommererlebnisse erzählt. Ich liebe diese Übergänge im Jahr, diese Zeiten, in denen die Veränderungen am deutlichsten sichtbar werden. Spätsommerliche Farben, kühlere Luft und ein wenig Optimismus geben mehr Kraft als uns manchmal bewusst ist.
Lasst euch einhüllen von der Fülle der Jahreszeit und schaut selbst in die Welt. Manchmal ist da mehr Freude als uns andere einreden wollen.
Bis bald!
Eure Wollwerkerin
Nadelfilzen – mal versuchen?
Für alle, die es einfach einmal probieren wollen, das Nadelfilzen testen wollen, hatte ich eine Idee. Die Sommerferien sind eine gute Zeit um sich neuen Ideen zuzuwenden. An Regentagen kleine Experimente wagen, ein Material neu zu entdecken oder eine neue Kreativtechnik erkunden – wie wäre es?
Ich habe eine kleine Anleitung zusammen gestellt, um ein Vögelchen mit der Filznadel zu erarbeiten. Ich sende dir diese Anleitung gerne zu, wenn du mir eine Mail schickst.
So kannst du das Nadelfilzen kennen lernen, meine Anleitungen kennen lernen und dich mit der Wolle vertraut machen.
Ich freue mich auf Dich und dein Interesse!
Sommer auf dem Jahreszeitentisch
Der Sommer hat schon begonnen und mit ihm viele lichte Tage. So kann der Jahreszeitentisch jetzt Anregung geben, ganz viel draußen zu sein. Es gibt so wunderbare Bilderbücher über den Sommer im Freien – heute habe ich mal aus dem „Hänschen im Blaubeerwald“ die Preiselbeer-Damen ausgewählt.
Aber egal ob ihr mit dem Blaubeerkönig unterwegs seid, Himbeeren pflücken oder einfach unter blauem Himmel spielen wollt – Licht und Luft machen fröhlich und durstig. Hüpfen, springen, lachen, schwimmen oder auch mal klettern – das ist die Essenz von Sommertagen.
Nur unbedingt eines nicht vergessen – viel trinken 🙂
Fröhliches Sommerwochenende!
Muttertag – ein Tag wandelt sich!
Kurz vor dem Muttertag habe ich gelesen, dass die Blumensträuße und Schokoladenpräsente ausgedient hätten. Ein wenig verwundert war ich dann doch, als ich am Samstag kurz noch Milch und Eier besorgen musste. Lange Schlangen vor der Supermarktkasse – Blumen und Pralinen fehlten in kaum einem Einkaufswagen. Vielleicht sind Mutter-Kind-Beziehungen „konservativer“ als man so gemeinhin denkt und der Spruch:“ Du sollst mir doch nichts schenken!“ macht den Kindern die Wahl des Präsents auch nicht leichter. Nun kann man gerne die bewährte Konsumkritik hervorholen, kann den Familien vorschlagen, dass sie den Tag anders begehen könnten… Muss Frau aber nicht.
Denn wisst ihr was? Ich bin 64 Jahre alt und habe 2 Töchter, die beide Mitte 20 sind und habe jedes Jahr „neue“ Kinder erlebt und mit ihnen den Muttertag verbracht. Es gab Zeiten, da wussten sie gar nichts mit diesem Tag anzufangen und ich fand, dass die beiden als Geschenk nicht zu toppen waren. Heute ist das immer noch so – weil ich sie Jahr für Jahr neu erlebe. Sicherlich nicht nur am Muttertag, aber ganz konzentriert an diesem Tag. Ihr Wachsen, ihre Wandlungen und Entwicklungen sind ein ganz besonderes Geschenk im Leben – nicht nur von Müttern, die sich auch wandeln und entwickeln. Ich finde, es wird Zeit, dass wir Menschen ihren Weg und ihre Art zu feiern zugestehen und nicht immer alles werten oder als aus der Zeit gefallen bewerten.
Eine Schriftstellerin, deren Name ich leider vergessen habe, hat einmal geschrieben, dass Mutterschaft den Raum für Kreativität blockiert. Heute weiß ich, dass das nicht stimmen kann. Ohne meine Töchter hätte ich meiner Kunstlehrerein geglaubt und die Finger von der „Kunst“ gelassen. Ohne meine Kinder wären mir die Menschen, die mir die Wolle als Medium und Material nahegebracht haben, nicht begegnet. Was für ein Muttertags-Geschenk! DANKE
Welche Wege haben eure Kinder euch eröffnet?
Wochenende in Sicht
Nicht nur dieser kleine Piepmatz ist am Dienstag im Verlauf des Filz-Stammtischs entstanden. Gut gelaunte Teilnehmerinnen haben sich ausgetauscht und dabei sind 14 kleine Rotkehlchen entstanden – von Nord bis Süd und von West bis Ost. Wenn es eine Rotkehlchen-Collage gibt, dann zeige ich sie euch! Der nächste Stammtisch findet am 2. Juni statt. Das Thema stelle ich zu Beginn der kommenden Woche vor!
Jetzt erst einmal ein schönes Wochenende und einen fröhlichen Muttertag!
Einladung zum virtuellen Filz-Stammtisch