Hagebuttenherbst

Hagebuttenherbst

Hagebutten im Herbst

Ich bin mir ja bis heute nicht sicher, ob das berühmte Lied „ein Männlein steht im Walde“ wirklich für die Hagebutte steht. Sicher bin ich mir aber, dass diese Farbkombination uns alle sehr erfreut. Rote Hagebutten inmitten von herbstlich grünem Laub sehen mit und ohne Sonnenlicht herzerwärmend aus.

Ich habe mal versucht, diese Stimmung in Wolle umzusetzen. Kleine Hagebuttenfrüchten, die sich an Zweige hängen und auch eine ganze Hagebuttenfamilie stimmen den Jahreszeitentisch mit warm-leuchtenden Rottönen immer mehr auf den Herbst ein.

Ab Morgen findet ihr die Hagebutten im Shop.  

Waldkindergarten

Waldkindergarten

Wer kleine Kinder oder kleine Enkelkinder hat, erlebt dieser Tage wie sich das anfühlt, die Kleinen in die Krippe oder den Kindergarten zu bringen. Manch kleines Menschlein geht neugierig und begeistert dorthin, wo viele Kinder spielen. Manch ein Kind hat zu Beginn große Scheu und mag dann doch gar nicht mit nach Hause. Es gibt leichte und schwere Tage, fröhliche und traurige. Sich in soziale Gemeinschaften einzufinden, dort Beziehungen zu knüpfen ist so wichtig für die Kleinen. Ich erinnere mich dunkel an meine Kindergartenzeit – da waren die Erwachsenen noch Kindergärtnerinnen und wurden mit Fräulein angesprochen und wir mussten uns brav aufstellen. Bei meinen Kindern erinnere ich mich wohl an das Auf und Ab, die erste Begeisterung und dann die Begegnung mit einem energischeren Kind. Prompt war der Kindergarten doof.  

Die größte Herausforderung für mich war und ist das Loslassen. Zuzulassen, dass ein „fremder“ Mensch mein Kind begleitet, betreut, erzieht, das war schon schwer. Jede Träne wurde im Auto noch einmal geweint. Ich glaube, Eltern fragen sich oft, ob es gerade heute das Richtige ist oder ob diese Einrichtung für mein Kind gut ist… Wie ging oder geht es euch damit?

Da ist es doch leichter, sich einen Waldkindergarten zusammen zu stellen.

Kastaniennachschub

Kastaniennachschub

Gestern war ich kurz in Berlin unterwegs – in einer Straße mit ganz viel altem Baumbestand. Jeder zweite Baum ist eine Kastanie und als meine Töchter klein waren, haben wir dort Kastanien gesammelt. Klar war mal eine verkratzt oder von einem Auto überrollt – aber immer gab es für all die kleinen Sammler genug Kastanien. Gestern sah ich nur viel braunes Laub und sehr wenig Früchte.

Dieses Jahr war nur bedingt gut für die Bäume – unser Quittenbaum und unser Apfelbaum tragen mehr Früchte als je zuvor – aber den alten Stadtbäumen hat der Sommer schon zugesetzt.

Um so wichtiger scheint es mir, die gesammelten Kastanien durch gefilzte zu ergänzen. Was denkt ihr darüber?

P.S. Morgen gibt es wieder zwei neue Kastanienfamilien im Shop!

 

So nach und nach…

So nach und nach…

So nach und nach füllt sich der Shop mit Herbstfiguren. Neben Zwergen könnt ihr in den nächsten Tagen Hagebutten, Herbstkinder, Kastanien und Kürbiswesen kennen lernen und zu euch einladen. Darüber hinaus wird in der Werkstatt wird schon fleißig für die kommenden Adventszeit gearbeitet. Muss sein, die Zeit vergeht so schnell.

Seid gespannt…

P.S. Diese Herrschaften sind bereits unterwegs zu einem Jahreszeitentisch im Süden – es entsteht gerade noch eine kleine Gruppe…

Da fehlt doch noch einer…

Da fehlt doch noch einer…

Nach und nach sollten ja alle Mitwirkenden der Familie Zwergen hier vorbeischauen, damit ihr sie kennen lernen könnt. Hier zeigt sich heute der Vater Zwerg. Er war wohl auf Reisen und konnte nicht früher kommen. So ist das, wenn man sich mit der Zwergenmutter die Verantwortung für die Familie teilt. Man hat dann einfach verschiedene Aufgaben. Aber heute hat er Zeit mit einem seiner Kinder ein paar Naturbeobachtungen zu machen. Kennt ihr das? Kinder schauen so gerne zu, wenn Ameisen arbeiten oder sich ein Käfer langsam den Baum hinaufarbeitet. Sie geben den neu entdeckten Wesen Namen und manchmal wollen sie die Tiere auch mit nach Hause nehmen. Na, das wird der Vater schon verhindern, denn eigentlich leben diese Tiere am besten in ihrem eigenen Lebensraum. Im Zwergenhaus findet sich bestimmt ein schlaues Buch, in dem man dann noch mehr über die Tiere erfahren kann. Und wie ist das bei euch?

Tatendrang am Wochenende

Tatendrang am Wochenende

Zwergenkinder sind wie unsere Menschenkinder voller Neugierde, Tatendrang und Energie. Man weiß nie genau, was sie so treiben und worauf sie gerade Lust haben. Deshalb können sie auf dem Jahreszeitentisch jeden Tag etwas anderes unternehmen und anstellen. Habt ihr das auch schon beobachtet?

Auch wenn sich solche Beobachtungen nicht auf Anhieb einstellen, können Zwerge im Herbst uns Stubenhocker nach draußen locken. Ich erinnere mich an Spaziergänge mit dem Großvater, der mir die Tore zu den Zwergenhäuschen zeigte, Moosbettchen baute und mir die Geschichten von den kleinen Leuten erzählte. Diesen Schatz hüte ich bis heute in mir! Macht euch auf doch auch mal auf die Suche.

Wer wenig Zeit hat, um sich in meinem Onlinekurs eine Zwergenfamilie am heimischen Tisch selbst zu   erschaffen, kann sich eine solch eine Runde auch direkt nach Hause einladen – schau doch mal im Shop vorbei!

Wer darf noch im Zwergenhaus wohnen?

Wer darf noch im Zwergenhaus wohnen?

Viele Tiere ziehen sich im Herbst, ähnlich wie die Zwerge, unter die Erde zurück, um Winterschlaf zu halten. Da bietet es sich doch geradezu an, dass man zusammen wohnt, wenn es draußen stürmt und schneit. Alle haben etwas davon, können sich bei den Vorbereitungen gegenseitig unterstützen und es ist doch viel geselliger, wenn man im Winter mal aufwacht. Die Zwerge haben bestimmt was zu erzählen. 

Das Eichhörnchen z.B. sammelt fleißig seinen Wintervorrat und trifft dabei bestimmt noch viele andere kleine Wesen, die es für die Zwerge einladen kann.

Wir werden sicherlich Zeit haben gemeinsam für die Familie Zwerg ein Mäuschen zu filzen beim September-Filzinar.

Mutter Zwerg – jede nach ihrer Fasson

Mutter Zwerg – jede nach ihrer Fasson

Ich habe gestern versprochen nun nach und nach alle Mitwirkenden für einen „Zwergentisch“ vorzustellen, die auch im Filzinar© „Familie Zwerg“ entstehen werden.

Heute will ich euch die Mutter Zwerg vorstellen. Sie bildet den Mittelpunkt der Familie und trägt voller Stolz die Farben der Gruppe. Sie gibt nicht nur farblich den Ton an. Wusstet ihr, dass jede Zwergenfamilie ihre eigenen Farben und Mützenformen hat? Sie sind sehr stolz auf ihre Clanfarben und pflegen diese auch sehr. Selbst die Babys werden schon in der Familienfarbe gekleidet. Deshalb könnt ihr im Materialpaket zwischen 3 verschiedenen Farbkombinationen wählen.

Außerdem gibt die Mutter Zwerg die Orientierungshilfe für die Größe der anderen Figuren. Sie sammeln im Herbst die Vorräte für den Winter ein und geben den kleinen Mitgliedern Halt. Bei manch einen Familie Zwerg schlüpft im Winter dann ein Tier unter – z.B. ein Igel, eine Maus oder ein Igel. Aber davon morgen mehr!

Noch sind einige Plätze frei und wer sich bis zum Sonntag oder Montag anmeldet, kann dann schon am September-Stammtisch – 6. 09. um 20.00 Uhr – teilnehmen.

Herzlichen Gruß

P.S. Zur Zeit findet ihr auf dem Jahreszeitentisch sicherlich aber noch Erntehelferlein!

Zwerge beenden die Sommerpause

Zwerge beenden die Sommerpause

Noch ist sowohl meteorologisch als auch kalendarisch Sommer und doch spüre ich die ersten Vorboten des Herbstes, wie ich gestern bereits geschrieben habe. Nun ist nicht nur in der Natur der Herbst meine liebste Jahreszeit, auch auf dem Jahreszeitentisch schätze ich die Bilder im September, Oktober und November sehr. Und aus diesem Grund wird es Zeit sich auf diese Zeit gut vorzubereiten.

Wieder wird es ein Filzinar© zum Schwerpunkt „Zwerge auf dem Jahreszeitentisch“ geben. Dazu zeige ich einmal ein paar Figuren, die entstehen können. Mehr Informationen findest du unter „Kurse -Filzinare“ und ich beantworte gerne alle Fragen. Schreib mir einfach eine Mail! Außerdem werde ich in den kommenden Tagen die einzelnen „Mitwirkenden“ vorstellen. Wer mag, kann gerne anstatt der klassischen Zwerge auch ein Kastanienfamilie entstehen lassen. Start ist am 14. September um 20 Uhr. Dann kann die Familie bis Mitte Oktober komplett sein.

Ich freue mich sehr auf diese gemütlichen und kreativen Abende, an denen aus allen Regionen Menschen in meiner Werkstatt per Zoom anwesend sind und fröhlich miteinander filzen.

Herzlichen Gruß

Eure Wollwerkerin

Erntesommer

Erntesommer

Die Tage werden Stück für Stück kürzer, der Sommer neigt sich langsam seinem Ende zu. Er hat seinem Namen alle Ehre gemacht und war von warm bis heiß einer der Sommer, die ich in meinem Leben erleben durfte, der sich so richtig nach Sommer angefühlt hat. Für viele von uns waren Hitze und Trockenheit zu viel, zu anstrengend oder gar belastend. Deshalb freue ich mich – das gebe ich gerne zu – in diesem Jahr besonders auf den Herbst und die kühlen Abende. Tage, an denen man sich gerne draußen aufhält, Beeren, Äpfel, Quitten und so vieles mehr ernten kann, sich abends gerne mit Freunden im Freien trifft, ein warmes Tuch um die Schultern und sich dann die Sommererlebnisse erzählt. Ich liebe diese Übergänge im Jahr, diese Zeiten, in denen die Veränderungen am deutlichsten sichtbar werden. Spätsommerliche Farben, kühlere Luft und ein wenig Optimismus geben mehr Kraft als uns manchmal bewusst ist.

Lasst euch einhüllen von der Fülle der Jahreszeit und schaut selbst in die Welt. Manchmal ist da mehr Freude als uns andere einreden wollen.

Bis bald!

Eure Wollwerkerin